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03/24

Repolusts Lesezeichen

Buchempfehlung: „Nachtschein"

Eine sympathische Ermittlerin und viele überhebliche Stars spielen hier Katz und Maus: Die Autorin schickt ihre LeserInnen quer durch Zürich, lockt sie auf mehrere falsche Fährten und lässt sie die Stadt und so manchen menschlichen Abgrund erforschen.

Buchempfehlung: „Der Garten meiner Baba"

Dieses Bilderbuch nimmt seine BetrachterInnen mit zur Großmutter des Erzählers, seiner Baba, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Polen nach Kanada ausgewandert ist.

Buchempfehlung: „Das Baby ist nicht das verdammte Problem"

Inmitten der Welt aus pastellfarbener Wohligkeit sitzen Frauen, die Mütter geworden sind, und ärgern sich, staunen und verzweifeln an den hohen eigenen und fremden Ansprüchen. Jede für sich. Allein und mit all den guten Ratschlägen versorgt, die ihnen die Luft zum Atmen nehmen.

Buchempfehlung: „22 Bahnen"

Dieser in drei große Kapitel aufgeteilte Roman fackelt nicht lange. Schon sitzt man an der Seite der Protagonistin Tilda und nimmt an ihren Wünschen, Träumen und Problemen teil. Ups!

Buchempfehlung: „Zwei kleine Ritter"

Diese Geschichte erzählt von zwei besonderen Rittern, von denen einer schon längst eine Brille bräuchte, von einer besonderen Prinzessin und einer ebenso besonderen Drachin.

Buchempfehlung: „Siegfried"

Siegfried ist präsent: Er riecht nach Zigaretten, gutem Parfum, nach Sicherheit, ein wenig nach Patriarchat. Er, der Stiefvater der Ich-Erzählerin, scheint immer für sie da gewesen zu sein: streng, Rotwein trinkend, die Mutter liebend, gängelnd, verachtend, Geld habend und Geld gebend. Neben ihm kann kaum ein Mann, ein Partner bestehen.

Buchempfehlung: „Ein Ort namens Wut"

Punktgenau zeigt Amani Abuzahra auf, wie Alltagsrassismus gegenüber jenen Menschen, die über Jahre hier in Österreich/Deutschland leben und arbeiten, funktioniert. Und nein, das ist keine Ausländerfeindlichkeit, das ist Rassismus, auch hier sollte man genau sein!

Buchempfehlung: „Mein Hund Banane"

Ein Kind zieht eine Leine mit einer Banane quer über die erste Doppelseite dieses Bilderbuchs. Es sieht friedlich und glücklich aus, die Banane ebenso. Doch wie heißt es doch? Man kann nicht in Frieden leben, wenn es den Erwachsenen nicht gefällt. 

Buchempfehlung: „Den Titel habe ich leider vergessen ... Aber es ist blau.“

Der Witz ist genial, die Pointen sitzen und die Kundinnen und Kunden bringen immer neue Inspiration in den öffentlichen Raum, also in die Büchereien der Stadt Wien. 

Buchempfehlung: „Erbgut“

Die Ich-Erzählerin erfährt von ihrer Mutter, dass sie ein Wunschkind gewesen sei, diese Worte wiederholt sie an jedem Geburtstag. Auch die größere Schwester Anna war wohl ein Wunschkind. Aber warum wollte dann der Vater vor der Ich-Erzählerin „damit aufhören“?