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Herzlichkeit genießen im Inklusionshotel

„Welt der Frauen“-Leserin Renate Binder aus Innsbruck gönnt sich immer wieder ein paar Tage Auszeit im oberösterreichischen Hotel „Wesenufer“ direkt an der Donau.

Vor drei Jahren entdeckte ich zufällig im Rahmen einer beruflichen Veranstaltung das Seminar- und Tagungshotel „Wesenufer“ in Waldkirchen. Obwohl es modern anmutet, hat das Haus bereits eine 300-jährige Geschichte hinter sich. Auf Sterne, Hauben, Tempo oder Übertriebenheit wird hier gepfiffen – im Fokus steht das soziale Miteinander! Denn das Hotel ist das einzige in Österreich, das aktive Sozialarbeit auf hohem Dienstleistungsniveau integriert anbietet.

Soziale Teilhabe

2008 wurde es von „pro mente Oberösterreich“ initiiert, um die Region „Oberes Donautal“ wirtschaftlich zu stärken. Seither finden dort auch Menschen mit psychischen oder psychosozialen Beeinträchtigungen sinnstiftende Beschäftigungsmöglichkeiten. Für dieses Engagement wurde das Hotel bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem österreichischen Inklusionspreis. Die wohlwollende Haltung spürt man im ganzen Haus. Sie trägt zu einer herzlichen Atmosphäre bei, von der freilich auch die Gäste profitieren.

Klein, aber fein

Großer Wert wird auch auf Nachhaltigkeit und regionalen Einkauf gelegt. Am Weg zum Restaurant etwa sind auf einer Wand alle Produzenten und Produzentinnen aus der Umgebung aufgelistet, mit denen zusammengearbeitet wird. Mit Lebensmitteln wird sehr bewusst umgegangen, damit keine unnötigen Abfälle entstehen. Die Auswahl der Speisen ist nicht überbordend, dafür wird jeden Tag frisch gekocht. Mit einem köstlichen Frühstück auf der Donauterrasse startet man gut in den Tag. Nicht zuletzt deshalb wurde die Küche mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet und das Hotel mit dem österreichischen Umweltsiegel 2018 und dem EU Ecolabel.

Von Vorteil ist auch die Schiffsanlegestelle, die sich direkt vor dem Hotel befindet. So kann man leicht nach Linz, Passau, Engelhartszell oder zur Schlögener Schlinge gelangen und dort die vielen Rad-und Rundwanderwege erkunden, die auch für Mountainbiker interessant sind.

„Welt der Frauen“-Leserin Renate Binder (54) ist Sekretärin, Mediatorin und Konflikttrainerin. Früher war sie gern in Amerika, Thailand, Chile, Bali und Mexico unterwegs. Inzwischen entdeckt sie lieber „die Schätze der Heimat“.

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Über Welt der Frauen

„WELT DER FRAUEN“ BESCHREIBT UND REFLEKTIERT VIELFÄLTIGE BEZIEHUNGEN UND BEZÜGE VON FRAUEN UND SIEHT SICH DABEI ALS INSPIRATIONSQUELLE FÜR MEHR PERSÖNLICHE LEBENSQUALITÄT.

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