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Kultur-Interview: Was Hexen und Feministinnen gemein haben

Welche Frauen-Schwerpunkte setzen Sie im neuen Jahr?
Katharina Brandl: Im Herbst zeigen wir mit Ursula K. Le Guin und Octavia E. Butler eine Ausstellung zur Rezeption feministischer Science-Fiction-Literatur und zu Zukunftsentwürfen und denken über Geschlechtergerechtigkeit nach.

Zuletzt kuratierten Sie „Magic Circle“, eine Schau über Hexen und den gegenwärtigen Feminismus. Wo sehen Sie Parallelen?
In der Unterdrückungs- und Emanzipationsgeschichte. Der Femizid der europäischen Hexenverfolgung ist ein furchtbar dunkles Kapitel. Gleichzeitig steht die Hexe für das Bild einer starken Frau, die über besonderes Wissen und außergewöhnliche Macht verfügt.

Welche Themen brennen Ihnen noch unter den Nägeln?
Umweltfragen, die Verengung politischer Kommunikation auf Slogans und Angstmacherei und verändertes Zusammenleben aufgrund neuer Technologien.

Katharina Brandl (32) ist seit Jänner 2019 künstlerische Leiterin von „Kunstr­aum Niederösterreich“. www.kunstraum.net

Fotos: Roman Seifert

Erschienen in „Welt der Frauen“ 01-02/19

Über Welt der Frauen

„WELT DER FRAUEN“ BESCHREIBT UND REFLEKTIERT VIELFÄLTIGE BEZIEHUNGEN UND BEZÜGE VON FRAUEN UND SIEHT SICH DABEI ALS INSPIRATIONSQUELLE FÜR MEHR PERSÖNLICHE LEBENSQUALITÄT.

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