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Ausgezeichnete Reportage

„Unvoreingenommen und mit offenen Augen“ nähert sich Sophia Lang der ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer Wachkoma-Patientin und ihrer Pflegerin.

Mit diesen Worten begründet die Jury die Auszeichnung für die „qualitativ hochstehende Reportage in der Kategorie Print“ mit dem Prälat-Ungar-Anerkennungspreis.

Für die junge, engagierte „Welt der Frauen“-Redakteurin ist es der erste Preis für ihre journalistische Arbeit. Die Freundschaft von Pflegerin Elisabeth Ackerl und Wachkomapatientin Bernadette Hofer-Lingg hat sie lange beschäftigt: „Deshalb freut es mich besonders, dass die Jury diese emotionale Geschichte gewürdigt hat.“ Der Artikel „Ziemlich beste Freundinnen“ ist in der Septemberausgabe 2019 von „Welt der Frauen“ erschienen.

„Ziemlich beste Freundinnen“

– eine außergewöhnliche Freundschaft.

Die Auszeichnung bestärkt mich, weiter intensiv an Themen zu arbeiten, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen und damit Menschen vor den Vorhang zu holen, die die wahren HeldInnen unserer Gesellschaft sind. Ich freue mich sehr über den Anerkennungspreis.
Sophia Lang

Guter Journalismus

Coronabedingt fand die Preisverleihung am Donnerstag, dem 12. November 2020 online und via Livestream statt. Sophia Langs Auszeichnung ist ab Minute 24:10 zu sehen.

Erster Gratulant war Caritaspräsident Michael Landau. Er sagte in seinem Statement: „Als Caritas sind wir überzeugt: Das Antlitz einer Gesellschaft nimmt gerade auch in dieser Krise daran Maß, wie mit den Schwächsten umgegangen wird. Und ähnlich verhält es sich vielleicht auch mit gutem Journalismus: Er sollte auch die Sorgen und Nöte jener in den Blick nehmen, die über keine Lobby verfügen. Die PreisträgerInnen geben diesen Menschen ein Gesicht.“ Dazu ergänzte Michael Rab, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien: „Österreich braucht verantwortungsvollen Journalismus als reflektierendes Korrektiv und letztlich als zentralen gesellschaftlichen und demokratischen Beitrag.“

Prälat-Ungar-Preis

Der Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis wurde von der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien zum 17. Mal vergeben. Namensgeber ist Leopold Ungar (1912-1992). Der Präsident der Caritas prägte jahrzehntelang maßgeblich den Aufbau der anerkannten Hilfsorganisation.

Die Auswahl der prämierten Arbeiten liegt in den Händen einer unabhängigen Jury – bestehend aus Roland Machatschke, Susanne Scholl, Andrea Puschl, Cornelia Krebs, Ingrid Brodnig, Florian Klenk und Irene Brickner.

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