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Die vergangenen 30 Tage haben wir Sie mit inspirierenden Geschichten und Mut machenden Tipps aus der Redaktion von „Welt der Frauen“ ins neue Jahr begleitet. Tag 31 gehört nun Ihnen, liebe AbonnentInnen, LeserInnen, UserInnen und FollowerInnen. Sie haben uns verraten, wie Sie ins neue Jahr gestartet sind. Wir geben Ihre Erfahrungen an dieser Stelle weiter.

Was haben Sie sich vorgenommen für 2021?
Wollen Sie etwas in Ihrem Leben ändern?
Was kann, soll, muss bleiben?
Welche Rituale haben Sie für sich gefunden?

Viele von Ihnen haben uns gemailt. Manche von Ihnen haben neue Prioritäten gesetzt, einige sind einfach dankbar für ihr Leben.

Über weitere Kommentare freuen wir uns. Teilen wir doch unsere kostbaren Erfahrungen und lernen wir voneinander!
Schreiben Sie uns an chefredaktion@welt-der-frauen.at

Nehmen Sie sich Zeit, schauen Sie in einem Moment der Ruhe zurück auf den herausfordernden Start 2021. Und nun wünschen wir Ihnen anregende Lektüre mit den Gedanken unserer Leserinnen, die wir für Sie in einer Kürzung zusammengefasst haben.

Veränderung beginnt in mir. Schritt für Schritt.
Barbara Kodnar

2020 – Es war ein Jahr wie kein anderes. Veränderung geschah überall im Visier.
2021 – Es wird ein Jahr wie kein anderes. Veränderung geschieht in mir.

Für mich beginnt das Jahr 2021 mit dem Prinzip der Analogie

Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper.

Allerorts sagt man, es ist gut und hilfreich mit Vorsätzen, Zielen und Ritualen ins neue Jahr zu starten. Doch um diese Pläne umzusetzen braucht es Zeit, Kraft und auch den Willen zur Veränderung.

Und ich will dieses neue Jahr als Möglichkeit annehmen, um persönlich zu wachsen. Wie ein Baum.

Ich werde meine Wurzeln tief verankern, denn je stärker ich verwurzelt bin, desto höher kann ich nach oben wachsen. Meine Wurzeln halten mich stabil, versorgen mich und geben mir halt.

Mein Stamm schenkt mir Kraft, hält mich aufrecht und versorgt mich mit innerer Weisheit.

Er wird kräftig gedeihen, nach oben ins Licht, wo sich meine Äste ausbreiten.

Dort werden meine strahlenden Blätter und meine leuchtenden Blüten meine Krone bilden und mich mit der Welt verbinden.
Sie lassen mich meine innere Schönheit spüren und diese nach außen tragen.
Luftig leicht. Voller Ideen, Visionen und Tatendrang. Fähig mich unendlich auszudehnen und weiter und weiter nach oben zu wachsen.

Dies erreiche ich, indem ich mich täglich über meine Interaktion mit der Umwelt reflektiere, mir meiner Selbst bewusst werde und mich selbst lieben lerne, so wie ich bin.

Diese Veränderung beginnt in mir. Schritt für Schritt.

Jedoch ist es nicht immer leicht, da des Menschen Naturell in der Gewohnheit liegt. Neues bereitet oft Angst. Aber Angst hindert das Wachstum.
Hierbei hat mir Pipi Langstrumpf geholfen. Denn sie pflegte zu sagen: „Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“
Somit ist es mir möglich, mit Hilfe meines Willens, den Glauben an mich selbst und den Ritualen, meinen Herzenswünschen zu folgen und ich kann die Veränderung zur Gewohnheit werden lassen.

Mithilfe meiner Vorstellung beginnt diese Veränderung in mir, denn wie eine alte Redewendung sagt: „Ein Glaube kann Berge versetzen“.
Diese innerlichen Bilder lasse ich zu Papier kommen, wodurch sie leichter zur Realität werden können.
Denn ich bin mir meiner Kraft bewusst – der Kraft des Manifestierens.
Dann komme ich ins Tun. Ich tue was sich für mich gut, richtig und stimmig anfühlt. Ich verbinde mich mit meinem Bauchgefühl, meiner Intuition.

Wie ich das mache?

Mithilfe von Ritualen, wie täglichen Meditationen, bewusster Atmung, Yoga, Dankbarkeits-, Vergebungsübungen und einem gesunden Lifestyle im Einklang mit der Natur.

Ich achte auf mich, ernähre mich gesund und schätze meine Umwelt.

So spüre ich wie ich mit jedem Schritt in die Erde sinke, mich mit ihr verbinde und wachse. Ich spüre den frischen Wind, wie er mir entgegenweht. Und ich würdige jeden Tag, den das neue Jahr mit sich bringt. Ich erlaube mir Altes loszulassen, schaffe Platz für neues Wachstum und lebe mein Leben bewusst im Hier und Jetzt.

Planen und Vorsätze gehören nicht ins Jahr 2021.
Monika Drechsler

Die Zeit ist reif. Es gibt wenig zu tun, die Zeitqualität geht mehr ins SEIN – durchlässig sein und spontan sein:

Den Wandel bestätigen in ein neues Miteinander auf Augenhöhe.

Am Teilen wachsen und genährt sein, wenn wir Geben.

Planen und Vorsätze gehören nicht ins Jahr 2021. Stattdessen verlangt es ein präzises Hinschauen und lichtvolle Lösungen mögen kommen.
sich verabschieden von größer, schneller, besser und dem Festhalten an Althergebrachtem.

Diese Qualitäten fühlen sich mühsam an.Stattdessen geht es jetzt um Achtsamkeit, liebevolles wertschätzendes Miteinander von Pflanzen, Tieren, Mutter Erde, Mann und Frau. Es geht um die Energie dazwischen, zwischen uns Menschen und allem was um uns ist

Wir nutzen in so vielen Dingen nur einen Bruchteil unseres Potentials.

Im Heilen, im Lernen, im Denken
Das darf sich wandeln!
Jetzt!

Eine „Notfalls-Antisuder-Strategie“ entwickeln.
Elisabeth Leitner

Ganz schön mutig, dieser Aufruf!

Meine Neujahrsvorsätze? Denkpause …

1) Naja, so wie viele, will ich mein Gewicht reduzieren.
Ja, ich weiß, dass das so nicht funktioniert. Es muss genau definiert sein.
Also, genau genommen will (werde) ich bis Ende Mai 4,35 Kg abnehmen, weil es jetzt zu viel ist. Absolut.
Ich bin jetzt so schwer wie alt. Schon einige Jahre.
Immer wieder.
Das heißt, jedes Jahr mehr, ein Kilogramm mehr.
Also muss ich ernst machen. Total ernst machen, mit mir. (Wie auch immer.)

2) Ich will in diesem Jahr die große Schachtel in der Garage loswerden. Genaugenommen sind es zwei.

3) „Welt der Frauen“ wird im aktuellen Monat gelesen. Versprochen.

4) Dann mögen mir bei Oma-Tagen immer wieder Geschichten einfallen. Die vier Enkerl wollen nicht Gelesenes – dabei lese ich gut – sondern lieber Erzähltes.

5) Mich mit Gutem umgeben (Lesestoff, Papierenem, Stiften, …) und mit guten GesprächspartnerInnen. Momentan wird mir absolut zu viel gesudert. Inzwischen praktiziere ich öfter (m)eine „Notfallsantisuderstrategie“ (das Wort habe ich „erfunden“, es fehlte)

Überlegen, wie es weitergehen soll.
Susanne Lins

Sie wollen etwas von meinen Plänen im neuen Jahr erfahren!

Ich erzähle ihnen gerne, dass ich zwei Jahre lang meine Tätigkeit als reisende Naturfriseurin geliebt habe, bis zu jenem Zeitpunkt, als ich nicht mehr reisen durfte. Bis in den Sommer 2021 wäre ich ausgebucht gewesen, doch musste ich alle Termine verschieben oder absagen. Einige stehen noch mit Fragezeichen im Jahr 2021 in meinem Kalender, doch die angekündigten Vorschriften werden meine Leidenschaft zum beruflichen Reisen verhindern oder eingrenzen.

Wissen sie, wie es ist, wenn man seine Arbeit liebt, doch nichts arbeiten darf?

Mit meinen 55 Jahren stehe ich da und überlege, wie es weitergehen kann, soll?

Ein Lichtblick ist meine Idee, ein Buch zu schreiben über meine „haarigen Reisegeschichten“ – daran arbeite ich gerade. Zudem schreibe ich vermehrt in meinem Blog und erstelle Vorträge und Schulungsmaterial für Interessierte, Privatpersonen, Kunden und Unternehmen im Gesundheitsbereich und ich biete eine Online-Haarsprechstunde zur persönlichen Haargesundheit.

Ich hoffe, damit schaffe ich einen neuen Arbeitsweg für mich.

Mich verwurzelt und geerdet erleben.
Paula Wintereder

Das ist mein Alltag: Immer gibt es was zu tun, vorzubereiten, nach zu arbeiten, neu zu bedenken, umzukrempeln, ….

Auf einmal: Geplante Termine und Treffen fallen weg, im Kalender wird gestrichen, der Umgang mit Online-Konferenzen muss gelernt werden. Lange Anfahrtswege fallen weg, ob mit Auto oder Zug.

Ich entdecke die Möglichkeit von Online-Weiterbildungen, habe Zeit zum Nachlesen und Nachhören, lasse Gedanken von Vortragenden (zum Beispiel von Barbara Pachl-Eberhart) in mir nachklingen, spüre meinen eigenen Empfindungen & Gedanken nach …

Hin und wieder klopft eine Frage bei mir an, die heißt: „Was hat sich durch dein Leben, dein Sosein, dein Mitgestalten in dieser Welt bisher Sinnvolles gestalten lassen?“

Wenn ich wieder einmal zu sehr damit beschäftigt bin, ob das, was ich mache, genügt, für andere passt, ob ich entspreche, ob ich gut genug bin, dann kenne ich einen spontanen Gedankenblitz:

„Um was geht‘s eigentlich?“

Ja, worum geht es eigentlich? Was ist das Eigentliche. Was ist aus mir heraus das Entsprechende. Was möchte ich aus mir heraus beitragen, weil es sich richtig anfühlt, weil ich es gerade in diesem Moment so ausdrücken kann, weil es nach diesem Ausdruck und nach diesen klaren Worten drängt.
Das erlebte Corona-Jahr lädt mich ein, meine Prioritäten noch bewusster zu setzen.

Was ist wert, von mir getan zu werden? Entscheidung dafür!

Was lasse ich bewusst hinter mir, davon verabschiede ich mich Schritt für Schritt?

Die mir (noch) geschenkte Zeit ist es wert, sehend, hörend, empfindend, also bewusst wahrgenommen und gestaltet zu werden!

Ich unterbreche meine Tätigkeit für bewusste Augenblicke, bin still und spüre nach.

Meine Augen begegnen, mein Herz spürt, ich nehme die Verbindung zum Mitmenschen wahr und koste aus.

Ich setze meine Füße immer wieder in Bewegung und tanke an Leib und Seele auf.

Ich halte Zwiesprache mit Gott, erlebe mich verwurzelt und geerdet und schöpfe daraus lebensspendende Kraft.

Auf die Dankbarkeit konzentrieren.
Gabriele Herbst

In der Früh bedanke ich mich dafür, dass ein neuer Tag vor mir liegt, dass ich gesund bin, dass mein Partner neben mir im Bett liegt, dass ich die Kraft habe, meinen Alltag zu bewältigen, dass ich Liebe und Zuversicht schenken kann – meinen FreundInnen, die gerade Sorgen haben, dass ich ein Lächeln schenken kann – allen Menschen, die mir begegnen, im Stiegenhaus, auf der Straße, im Supermarkt.

Das ist nicht leicht für mich, weil ich erstens kein Morgenmensch bin und zweitens dazu neige, mir zu viele Sorgen zu machen.

Aber dieses Ritual der Dankbarkeit möchte ich 2021 üben. Und mich dann jeden Abend für den Tag bedanken, der mir geschenkt wurde.

In liebender Gemeinschaft verbunden sein.
Hannelore Drechsler

Ich begann mein 70. Lebensjahr, das ich September 2021 abschließe. Was hat sich in diesen zehn
Jahren alles ereignet!

Beendigung meiner beruflichen Tätigkeit gemeinsam mit meinem Mann Oktober 2011,
Hochzeit unserer Söhne 2012, Suizid meines geliebten Mannes. 2013, Geburt unserer Enkelkinder.

Tiefe, nie endend wollende Traurigkeit, bis ich professionelle Hilfe annahm – auf Drängen meiner Söhne. Obwohl ich gläubig bin, fand ich so schwer in meinen Alltag zurück. Ihre Zeitung – erhalten durch eine Freundin- gab mir da sehr viel Hilfestellung!

Sie fragen, wie ich das neue Jahr beginne und was ich mir vornehme? Ich möchte mich immer daran erinnern, was unser älterer Sohn bei seiner Hochzeitansprache gesagt hat:

„Wir hoffen, dass wir immer nach dem Beispiel meiner Eltern, die uns die Liebe vorgelebt haben, versuchen werden, miteinander zu reden, uns eben zu lieben!“

Ist das nicht das beste Vermächtnis?

So hoffe ich für mein weiteres Leben, meinen Familien und meine vielen Freunden in liebender Gemeinschaft verbunden zu sein.

Weniger ist mehr.
Brigitta Goldfuß

Für mich war das vergangene Jahr eigentlich ein gutes – noch in meiner Zeit als Kindergartenpädagogin. 41 Jahre lang war mein Leitsatz: „Weniger ist mehr“.

Im Jahr 2021 war dann die Umsetzung am einfachsten:

1) Reduzieren in allen möglichen Bereichen.

2) Freude am Einfachen.

3) Zeit für meine vier Kinder, vier Schwiegerkinder und bald vier Enkelkinder, den Ehemann, meine 93-jährige Mama, meine kurdische Familie, welche schon fünf     Jahre im Haus meiner Großeltern lebt.

4) Ich versuche das Alltägliche zu genießen, mich mit Menschen zu umgeben die mir guttun, die Natur zu genießen und Ruhe zu haben mich mit Schönem zu verwöhnen: Blumen, Kerzenlicht, Musik, lesen.

5) Und auch Zeit für mich, daran arbeite ich noch, es wird!

In der Nachbarschaft beitragen, damit es Menschen besser geht.
Magdalena Zeiler

Das Leben ist großartig, jeder Tag ist ein Geschenk!

Besonders wenn man schon einige Jahre leben durfte und noch gut bei Gesundheit ist und alles hat, was man für ein angenehmes Leben braucht – als größte Zugabe auch noch einen Partner, mit dem man sich gut versteht, obwohl man schon mehr als 50 Jahre verheiratet ist!

Ich danke Gott jeden Tag dafür und denke aber auch an die vielen Menschen auf der Welt, denen es nicht so gut geht. Das kann ich nicht ändern, aber in der Nachbarschaft trage ich schon einiges bei!

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