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Der Glaube der anderen
Eine halbe Million Muslime lebt in Österreich: Noch nie erlebten sie solch Ausmaß an Ausgrenzung wie heute. Was lässt sich der Macht der Bilder von Terroristen entgegensetzen?

Als die 24-jährige Mervana K. an einem Morgen eilig ins Büro ging, musste sie sich von einer Gruppe Jugendlicher fragen lassen, ob sie auf dem Weg zum „Islamischen Staat“ sei. Ihre Eltern stammen aus Ägypten. Aber sie ist eine waschechte Österreicherin: Mit Kopftuch, dem Symbol ihres Glaubens, das als Symbol des anderen an sich wahrgenommen wird. Nicht immer erfährt sie die Ablehnung so krass. „Sie sprechen ja akzentfrei Deutsch, wo haben Sie das gelernt?“, hört sie oft. „Sie soll sich doch nach Hause schleichen,“ zischte ein älterer Mann in Wiens U-Bahn feindselig der 23-jährigen Nermin I. zu. Die Szene ereignete sich einen Tag, nachdem die Politologin von einem Auslandssemester zurückgekommen war. Sie hatte sich zuvor sehr gefreut auf ihr Daheim. Auf Wien, wo sie geboren und aufgewachsen ist.

Die Welle der Aggression endet nicht bei Verbalattacken. Die Lehrerin Zeliha Cicek bekam in der U-Bahn unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht. Im Spätherbst 2014 wurden drei Frauen mit Kopftuch, die auf eine Straßenbahn warteten, von einem Mann geprügelt, der ihnen die Worte „Ihr seid Terroristinnen, ihr seid ISIS“ entgegenbrüllte.„Noch nie ist es bisher in Österreich zu derartiger physischer Gewalt gegen Mitglieder unserer Glaubensgemeinschaft gekommen“, zeigt sich Carla Amina Baghajati, Medienbeauftragte der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ) alarmiert: „Wir beginnen jetzt, dies zu dokumentieren, um die Brisanz der Lage mit Zahlen belegen zu können.“

junge muslimische Frau mit KopftuchEINE RELIGION IN GEISELHAFT
Es waren die MilizInnen des „Islamischen Staates“ mit ihren Gräueltaten, die Teile Syriens und des Iraks eroberten: Sie schüren – wie nach dem September 2001, als die islamistischen Terroristen der  Al Kaida eine Anschlagsserie starteten – einen Generalverdacht gegen alle MuslimInnen. Verschärft hat sich dies, seit bekannt ist, dass auch Hunderte Teenager aus Europa sich der Miliz anschließen, junge Mädchen sich als Bräute von Gotteskriegern anbiedern. Diese Gesichter und Geschichten prägen das Bild der gesamten Religion. Das Problem ist real, doch die Ängste sind irrational geworden. Laut Innenministerium kämpften im Vorjahr 54 Gotteskrieger mit Wurzeln in Österreich für den „Islamischen Staat“; internationale TerrorexpertInnen rechnen damit, dass die Dunkelziffer doppelt so hoch liegt. Das ist eine verschwindend geringe Minderheit. Global genauso wie regional. Nur ein Promille der 1,57 Milliarden MuslimInnen sympathisiert mit radikalen Gruppierungen. In Österreich leben derzeit 574.000 MuslimInnen, 203.000 haben die österreichische Staatsbürgerschaft. Insgesamt sind dies knapp sieben Prozent der Bevölkerung, laut Institut für Islamstudien der Universität Wien. Der Anteil der IS-KämpferInnen lässt sich nicht einmal im Promillebereich erfassen. Trotzdem ufert Panik aus. „2001 gab es ein sehr breites Entgegenkommen, auch seitens der Medien, sich mit unserer Religion zu befassen, aufzuzeigen, dass die Ideologie der Al Kaida überhaupt nichts mit dem Glauben fast aller Muslime zu tun hat,“ sagt Baghajati. Dies sei nun anders.

Im Gegenteil würden Medien jetzt dazu beitragen, dem schnellen Urteil etwas entgegenzuhalten. Lorenzo Vidino, einer der führenden ForscherInnen im Bereich „Extremismus“, hat den Wutausbruch eines führenden europäischen Sicherheitsbeamten miterlebt. Dieser hatte zwei Journalisten zu sich bestellt, die einen Artikel über Jugendliche veröffentlichten, die von Europa in den „Heiligen Krieg“ nach Syrien ziehen. Es fielen sehr unschöne Worte, weil so die GewalttäterInnen geradezu heroisiert werden, erzählt Vidino: „Medien müssen sehr genau aufpassen, wie sie über solche Phänomene berichten.“

GESTRANDET IM NIRGENDWO
Mehr als die Hälfte aller MuslimInnen in Österreich – 57 Prozent – sind unter dreißig und fast alle stammen aus Familien, die eingewandert sind. Ihnen wird das Gefühl vermittelt, weder hier noch dort dazuzugehören, sie landen im „Nirgendwo“. „Ich habe oft das Gefühl, die anderen wollen mich nicht verstehen, ich bin ständig in Verteidigungshaltung“, so der 19-jährige Abdallah Shaltout, der seine Freizeit mit anderen MuslimInnen verbringt und in Kursen bei einem islamischen Verein lernt, wie er die richtigen Worte findet, um seinen Glauben zu erklären. In einem Haus in einer der ärmsten Regionen Wiens, wo das Straßenbild von der Kultur der MigrantInnen geprägt ist, treffen sie sich. Abgeschottet.

Sie befinde sich aber nicht nur im Hinterhof, die legendäre „Parallelgesellschaft“, meint der Journalist Rusen Timur Aksak. Als ehemaliger Obmann des „Türkischen Studentenvereins Österreich“ (TSÖ) kam er häufig mit jungen Leuten in Kontakt, deren Karriere schon nach dem Uni-Abschluss in eine Sackgasse geriet. „Österreich ist ein Land, in dem es beim Berufseinstieg von Akademikern besonders wichtig ist, dass die Eltern jemand kennen.“

Und bei Familien, die zugewandert sind, ist dieses Netzwerk eben nicht vorhanden. „Dies führt dazu, dass sich viele letzten Endes abwenden.“ Von Österreichs Leitkultur – und in Extremfällen auch von ihrer Heimat. Guido Steinberg, leitender Forscher über „politischen Islam“ an der Berliner „Stiftung Wissenschaft und Politik“ ortet „in den „Elendsvierteln der größeren Städte in ganz Europa eine Gefahr der Radikalisierung von Muslimen“. Er will den Trend aber nicht einzig als soziales Phänomen verstehen. „Es hat im vergangenen Jahrzehnt einen starken Zuwachs bei ultrakonservativen Strömungen in Europa gegeben. Sie sind Nährboden für Radikalisierung.“ Dabei erwähnt er den sogenannten „Salafismus“. Das ist eine ultrakonservative Auslegung des Islams, die auf den Gedanken beruht, eine ideale Gesellschaft könne nur geschaffen werden, wenn man zur Ordnung der Gründungsphase der Religion zurückkehre. Im Namen steckt der arabische Begriff „Salaf“, der „Vorfahren“ bedeutet.

Das Ziel ist eine Erneuerung und Stärkung des Islams. Schon im 18. Jahrhundert wurde diese Ideologie auf der saudischen Halbinsel begründet und ist die Staatsreligion des Königreichs Saudi-Arabien. Sie wurde später Basis aller Bewegungen des politischen Islams, die versuchten, sich mit dieser Ideologie von dem als dominant empfundenen „Westen“ abzugrenzen. Auch die Muslimbrüderschaft, die 1928 in Ägypten entstand, bezog das Gedankengut mit ein. „Islam ist die Lösung“, lautet ihre Botschaft. 

Brisant wurde dieser Trend zur Re-Islamisierung, als sich nach einer Welle der Unterdrückung von Gruppen des politischen Islams im Nahen Osten radikale Gruppen formierten. Terroristen erklärten den „Heiligen Krieg“ („Dschihad“) gegen den Westen, allen voran Osama bin Laden, der 1988 die erste internationale Terrorgruppe, Al Kaida, gründete. Sie ist die Vorläuferin der wahrscheinlich gefährlichsten Gruppe: die des „Islamischen Staates“, der sich im Chaos der Bürgerkriege im Irak und Syrien formierte. 30.000 „Dschihadisten“ aus der ganzen Welt haben dort im Juni 2014 ihr „Kalifat“ gegründet. Mit der Religion des Islams haben diese Bewegungen nichts mehr zu tun. Sarah Hassan etwa, eine Wienerin, deren Vater in der Region lebt, betont: „Er ist Muslim, aber er verspürt Zorn auf diese Milizen, weil sie seinen Glauben verzerren. Was mein Vater unter dem Islam versteht, wird von denen zur grausamen Groteske entstellt.“ 

Im Begriff „Islam“ steckt eigentlich das arabische Wort für Frieden. „Salam“, sagen Muslime und betonen, so groß sei der Unterschied zu den ChristInnen gar nicht. Elemente des Judentums und Christentums spielen eine große Rolle; das alte Testament ist eine Basis des Glaubens, Jesus ein zentraler Prophet. Einer der wichtigsten Feiertage im Islam, „Eid al-Adha“, geht zurück auf ein Ereignis, das auch im Christentum gewürdigt wird: als Gott Abraham um ein Opfer bittet. Die Unterschiede machen aber nicht allein Rituale aus. MuslimInnen wundern sich über die Dreifaltigkeit im christlichen Glauben, melden immer wieder Zweifel an, ob es sich beim Christentum um eine echte monotheistische Religion handelt.

Für Christen wiederum ist das Verbot, sich ein Bild Gottes und des Propheten Mohammed zu machen, bemerkenswert. Ultraorthodoxe MuslimInnen gehen gar so weit, dass sie Fotos und Zeichnungen von Menschen als Sünde oder – wie es im islamischen Kontext heißt – als „?ar?m“ verurteilen. Dieses Detail zeigt, wie schwer es ist, den einen Islam zu definieren. 

ALTE ÄNGSTE, NEUES GESETZ 
Genau dies soll aber im neuen Islamgesetz für Österreich versucht werden: den einen Islam zu definieren. Ziel war vor allem, mit den Regelungen die Gefahr einer Radikalisierung einzudämmen. Die Finanzierung von islamischen Einrichtungen durch das Ausland soll verboten werden und vor allem müsse eine einheitliche Koranübersetzung vorliegen.

Ein Aufschrei aller VertreterInnen von MuslimInnen folgte. „Was mich an den Gedanken hinter dem neuen Islamgesetz so sehr stört, ist: Muslim zu sein, wird auf einmal zum Sicherheitsrisiko reduziert“, sagt Sabrina Fuchs. Die Sozialpädagogin sowie Lebensberaterin und diplomierte Mediatorin ist Obfrau des „Islamischen Beratungsnetzwerks für Jugend & Familie“. In ihrer Arbeit kommt sie tagtäglich in Tuchfühlung mit dem nun abermals hochgeschaukelten Kulturkonflikt, der vor allem daher rühre, dass man viel zu wenig voneinander wisse. „Als ich meinen Eltern erzählt habe, ich konvertiere zum Islam, waren sie geschockt. Und das war ja bei dem gängigen Islambild nur allzu verständlich.“ Umso wichtiger, betont sie, sei es, dass dieses Klischee aufgebrochen und nicht noch stärker vertieft werde.

„Ich habe meine Ruhe gefunden.“

Sabrina Fuchs, Lebensberaterin

Christina Fuchs konvertierte vom Christentum zum IslamEin wunderbares Leben habe sie geführt. Nur: Es gab ein nagendes Gefühl der „Oberflächlichkeit“, eine „Unruhe“, beschreibt die 40-jährige Sabrina Fuchs ihre Zeit als Christin. „Ich war in der Friedensarbeit aktiv, gläubig, mein Taufpate war sogar ein Pfarrer. Trotzdem hat etwas gefehlt.“ Kurz nach ihrem 27. Geburtstag – damals lebte sie noch im Bezirk Neunkirchen – begann sie, in Wien als Behindertenbetreuerin zu arbeiten. Im Job traf sie einen Kollegen, einen jungen Muslim, der begonnen hatte, die Religion seiner Eltern für sich zu entdecken. Seine Faszination steckte sie an. „Ich begann mich zu informieren. Dann ging alles sehr schnell. Kurze Zeit später bin ich nach Wien gezogen und konvertiert – zum Islam.“ Weit sei der spirituelle Weg nicht gewesen: „Ich sehe die Weltreligionen als einen Baum: Das Judentum als die Wurzel, das Christentum ist der Stamm, und die Krone ist der Islam, der Abschluss der Offenbarung.“

Überlegen sei er nicht, aber anders. „Am Christentum hat mich irritiert, dass Schuld so eine große Rolle spielt: die Erbsünde. Oder die Betonung, dass Jesus für uns gestorben ist.“ Auch mit der Beichte habe sie schon seit der Kindheit wenig anfangen können. „Die Botschaft, dass ich zu klein bin, um direkt mit dem Schöpfer in Kontakt zu treten, mochte ich nicht. Immer braucht man einen Mittler, einen Fürsprecher. Den Pfarrer oder einen Heiligen.“ Dies sei anders im Islam. „Diese Religion bietet mir dazu immer logische Antworten auf meine Fragen und Eigenverantwortung.“ „Und so habe ich meine Ruhe gefunden“.

Ihren Mann Sabri hat sie übrigens dank ihres offensiven Umgangs mit der neuen Religion kennengelernt. „Als 2003 die große Kopftuchdebatte entfacht wurde, habe ich mich dazu bereit erklärt, in einer TV-Show aufzutreten. Sabri hat mich gesehen, dann sofort eine E-Mail an die Redaktion geschickt, weil er mich kennenlernen wollte.“

Der Islam: Zehn Fakten zum Glauben

KORAN, HADITH, SUNNA
Die Quellentexte: Der Koran ist die Heilige Schrift der MuslimInnen und besteht aus 114 Suren. Der Hadith sind die Sprüche des Propheten und die Sunna ist eine Beschreibung des Lebens des Propheten. 

Die wichtigste Einteilung der weltweit 1,5 Milliarden MuslimInnen ist jene zwischen SUNNITEN (90 Prozent) und SCHIITEN. Der Begriff bezieht sich auf die „Schia Ali“ (die „Partei Alis“). Er war der Schwiegersohn des Propheten und wollte nach dessen Tod die Leitung der Gemeinschaft übernehmen. Ali wurde 661 ermordet.

Der KALIF wäre der politische und religiöse Führer der Gemeinschaft aller MuslimInnen. Der letzte Kalif war der Sultan des Osmanischen Reiches.

Mit dem Begriff DSCHIHAD ist einerseits der „Heilige Krieg“ im militärischen Sinne gemeint. Andererseits und in erster Linie bezeichnet der Begriff den „Kampf“, im Alltag ein gottgeweihtes Leben zu führen.

Die ZEITRECHNUNG in der islamischen Welt beginnt im Jahr 622, als der Prophet Mohammed von Mekka nach Medina floh. 

Es ist ein Mondkalender, 2014 entspricht den Jahren 1435/36.

Das GLAUBENSBEKENNTNIS lautet:
„Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet.“ 

Diesen Satz auszusprechen genügt, um zum Islam zu konvertieren.

Zu den FÜNF SÄULEN zählt neben dem Glaubensbekenntnis, fünf Gebete pro Tag zu verrichten, vor denen man sich wäscht und die gegen Mekka gerichtet vollzogen werden.

Eine weitere Säule ist der Fastenmonat RAMADAN, der neunte Monat des islamischen Kalenders. Von Sonnenaufgang bis zum Untergang wird weder gegessen noch geraucht.

Die weiteren Säulen sind:

die ZAKAT, Spenden an die Armen, und die Pilgerreise nach Mekka, der HADSCH.

Die Pflicht für Frauen, einen HIDSCHAB – ein Kopftuch – zu tragen, kann aus einigen Koransuren abgeleitet werden. Wie weit die Verschleierung geht, ist Interpretationssache.

„Ich sehe einen Sinn in meinem Leben.“

Nour-El-Houda Khelifi, 20, Studentin

junge muslimische Frau und AutorinFür die 20-jährige Nour-El-Houda („Das Licht der Rechtleitung“) Khelifi ist ihr Glaube nicht bloß ein Teil ihres Alltags: „Egal was ich tue, ich stoße darauf.“ Und doch wehrt sie sich gegen Versuche, sie einzig auf ihre Religion zu reduzieren. „Freunde, die ich jahrelang kannte, legten mir nahe, meine Eltern würden mich zwingen, ein Kopftuch zu tragen. Da wunderte ich mich doch sehr: Wissen die überhaupt, wer ich bin?“  Anders als viele Freundinnen wurde sie bisher wegen ihres Äußeren nie belästigt. „Seit der ‚Islamische Staat‘ ein so großes Thema in den Medien ist, ändert sich das aber leider.“ Sie berichtet von Mädchen, die Kopftücher tragen und nun Angst hätten, sich zu zeigen. 

Solche Reaktionen hält sie für falsch. „Ich möchte mich offen als Muslimin zeigen, weil ich ein Beispiel dafür sein will, wie wir wirklich sind. Dem Bild in den Medien etwas entgegenhalten.“ Einfach sei dies nicht immer. „Manchmal habe ich das Gefühl, ich muss als Sprecherin für eine Milliarde Muslime auftreten.“ Ihre Eltern – beide Religionslehrer – stammen aus Tunesien und haben sich an der Uni in Wien kennengelernt. 

Den Druck, den andere vermuten, haben sie auf ihre Tochter aber nie ausgeübt. „Mein Glaube ist meine Entscheidung.“ Derzeit studiert Nour Khelifi Biologie, zeichnet aber mit Leidenschaft und überlegt, an eine Kunsthochschule zu wechseln, hört gerne Deep House und Electro, liest Fantasyromane. Die Grenzen, die ihr der Glaube steckt, akzeptiert sie gelassen. Sie geht nicht im Bikini schwimmen. Klubs bleibt sie fern. „Aber ich gehe mit Freundinnen aus, etwa zum Abendessen.“ Alkohol ist tabu, auch Zigaretten. „Das lässt sich mit meinem Glauben eben nicht vereinbaren.“ Das ist für sie kein Problem: „Ich bekomme etwas sehr Wertvolles dafür: Ich sehe einen Sinn in meinem Leben.“

Erschienen in „Welt der Frau“ 01/15 – von Petra Ramsauer

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