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Nachhaltige Weihnachtsdekoration: Rindenbaum zum Selbermachen

Nachhaltige Weihnachtsdekoration: Rindenbaum zum Selbermachen
Foto: Michaela Waldl
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  • Veröffentlicht: 09.12.2025
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Lichterketten, Lametta und Christbaumkugeln – Weihnachtsdeko ist oft alles andere als nachhaltig. Floristin Michaela Waldl zeigt, wie es auch umweltfreundlich geht.

Floristin Michaela Waldl verrät, wie nachhaltiger, selbst gemachter Weihnachtsschmuck einfach gelingt. In ihrer Anleitung zeigt sie, wie man einen Rindenbaum bastelt, dessen Grundgerüst jedes Jahr aufs Neue mit Moos und anderen Utensilien verziert werden kann.

Das brauchen Sie:  

  • 1 Kantholz, hier 1,50 Meter lang 
  • 5 Rindenstücke, circa acht bis zwölf Zentimeter breit
  • Hammer
  • circa 6 Nägel
  • etwas Moos
  • wer mag: einige Holzsterne, Seil, Zapfen 
Foto: Michaela Waldl

Rindenstücke

Mein Kantholz hat eine Länge von 1,50 Meter, natürlich können Sie das Rindenbäumchen aber in jeder beliebigen Größe anfertigen. Auch mit sechs kleineren Rindenstücken anstelle von fünf – lassen Sie einfach Ihrer Kreativität freien Lauf! Legen Sie sich die Rindenstücke vorher in Form eines Baumes auf, also oben an der Spitze die kleinen und nach unten immer größer werdend – wie ein Baum eben.  

Foto: Michaela Waldl

Das Holzgerüst

Wenn alles passt, befestigen Sie die Rindenstücke auf dem Kantholz mittig mit einem Nagel. Für das unterste Stück zwei Nägel nehmen, daher ist ein breites Kantholz sinnvoll. Zwischen den Rindenstücken immer etwas Abstand lassen, um die Zwischenräume später mit Moos befüllen zu können. Sie können Ihr Bäumchen aber auch ohne Moos anfertigen – legen Sie die Rindenstücke dafür direkt ohne Zwischenabstand aneinander.  

Foto: Michaela Waldl

Zwischenräume mit Moos ausfüllen

Legen Sie das Grundgerüst Ihres Bäumchens auf einen Tisch und füllen Sie es gut mit Moos aus. Es darf ruhig etwas überstehen, damit es den natürlichen Charakter behält. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.  

Foto: Michaela Waldl

Der letzte Schliff

Zum Schluss habe ich einfach noch Holzsterne aufgeklebt – muss man nicht, sieht aber sehr schön aus. Das „Sternenbäumchen“ steht bei mir in einem alten Topf an der Gartentür, Sie können natürlich jeden beliebigen Topf verwenden und es beispielsweise vor Ihre Haustüre stellen. Ich habe es dort noch mit Moos ausgekleidet, mit einem Seil umschlungen und ein paar Zapfen dazugelegt. Fertig ist eine wunderbare, sehr, sehr schöne Dekoration. 

Tipp von Michaela Waldl:  

Als tolle Alternative zu einem Weihnachtskranz können Sie Ihr Bäumchen auch aufhängen. Befestigen Sie dazu auf der Rückseite einen Aufhänger und peppen Sie den Stamm noch mit einem hübschen Band auf. Was ich mir auch ganz gut vorstellen könnte, ist, das Bäumchen als Basis für einen Adventkalender zu verwenden. 

Cover: Franck-Kosmos

Buchtipp:

Michaela Waldl: Meine zauberhafte Dekowelt. Franck-Kosmos, 26,95 Euro

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