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Weltfrauentag in Zahlen: Wie gleichberechtigt sind wir?

Weltfrauentag in Zahlen: Wie gleichberechtigt sind wir?
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  • Veröffentlicht: 07.03.2026
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Der Weltfrauentag am 8. März ist mehr als ein Symbol. Er macht sichtbar, wie groß die globalen Ungleichheiten noch immer sind. Die Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache.

In Österreich sind 41 Prozent aller Menschen der Meinung, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihrem Land bereits weit genug fortgeschritten ist. Im Jahr 2023 war man da noch optimistischer: Damals waren es ganze 47 Prozent. Das zeigt, dass es umso wichtiger ist, für globale Geschlechterunterschiede und Ungerechtigkeiten aufzuklären.

Auf diese Umstände macht vor allem der jährliche Weltfrauentag am 8. März aufmerksam. In über 100 Ländern wird er gefeiert, in 27 davon ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. Der erste Internationale Frauentag fand im Jahr 1911 statt.

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10,3 Prozent der Frauen weltweit leben in extremer Armut. Geschlechtergerechtigkeit könnte der Weltwirtschaft einen Aufschwung von 7 Billionen US-Dollar bescheren.

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Investitionen zur Schließung der digitalen Kluft wie der gezielte Zugang zu Internet und Mobiltelefonen könnte 30 Millionen Frauen und Mädchen aus extremer Armut befreien.

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118,5 Millionen Mädchen und junge Frauen gehen laut UNESCO nicht in die Schule. Mehr als 2,7 Milliarden Frauen weltweit dürfen per Gesetz nicht die gleiche Berufswahl treffen wie Männer.

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Bis zum Jahr 2050 könnten aufgrund des Klimawandels bis zu 158,3 Millionen Frauen und Mädchen zusätzlich in Armut geraten, da sie stärker von Ressourcenknappheit betroffen sind – das sind 16 Millionen mehr als Männer und Buben.

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4 Millionen Mädchen weltweit sind jährlich von Genitalverstümmelung betroffen.

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Eines von fünf Mädchen weltweit wird zwangsverheiratet. Heute leben laut UNICEF etwa 650 Millionen Mädchen und Frauen auf der Welt, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden.

Quellen: Weltwirtschaftsforum, wda.org, officeholidays.com 2025, Ipsos 2025, Unesco, UN-Women

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