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Wie kann man noch Männer lieben, Barbara Blaha?

Wie kann man noch Männer lieben, Barbara Blaha?
Foto: markuszahradnik.com
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  • Veröffentlicht: 02.04.2026
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Wie steht es um den Feminismus? Und wie steht es um die Gleichstellung von Frauen in Österreich aktuell? Anlässlich ihres neuen Buches „Funkenschwestern“ zieht Barbara Blaha im Interview Bilanz.

In ihrem neuen Buch, „Funkenschwestern“, zieht sie Bilanz: Wie steht es um den Feminismus? Wie geht es den Frauen? Mit welchen strukturellen Ungerechtigkeiten hat jede von uns zu kämpfen? Und: wie können wir eine bessere Welt gestalten? Barbara Blaha, Gründerin des Momentum Instituts, Feministin, „Quotenfrau“ und eine, die immer fundiert recherchierte Zahlen parat hat. Wir haben sie zum Gespräch getroffen und mit ihr gemeinsam über die aktuellen Entwicklungen für Frauen, die Anforderungen an Männer und ihre Definition von Feminismus gesprochen.

Das Buch liest sich einerseits wie eine Bestandsaufnahme, andererseits kann man es als Grundlagenwerk verstehen. Für wen hast du das Buch geschrieben?
Tatsächlich habe ich das Buch für alle geschrieben. Meine Idee war: Ich möchte ein Buch schaffen, das für unterschiedliche Gruppen von Menschen funktioniert. Zum Teil ist es eine Bestandsaufnahme. Wir schauen ein bisschen nach: Wie geht es den Frauen derzeit gerade ganz konkret? Das ist etwas, das eine Frau, die sich sehr mit feministischen Themen auseinandersetzt, nicht überraschen wird. Da hat sie wahrscheinlich selber einen guten Überblick. Darum habe ich mich bemüht, Zahlen, Daten, Fakten und Studien hineinzumischen, die man nicht auf den ersten Blick parat hat. Das zweite, was mir ein ganz großes Anliegen war, Leute zu erwischen, die sich mit Feminismus noch nicht so gut auskennen und das Gefühl haben, das Thema sei eigentlich erledigt. Ich wollte also auch ein Werk zu schaffen, das beim Einstieg hilft. Das war mir deshalb so wichtig, weil ich finde, dass viele Diskussionen, oft so geführt werden, dass Menschen, die noch nicht im Thema drin sind, gar nicht daran teilhaben können. Sie sind kompliziert, es wird mit Fachwörtern um sich geworfen, sie sind wenig zugänglich. Das ist aber nicht meine Vorstellung von einer feministischen Debatte. Ich finde, alle sollen mitreden können.

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Ursel Nendzig

Chefin vom Dienst

Ist seit vielen Jahren als Redakteurin und Autorin unterwegs. Dafür ist es meist gar nicht nötig, weit zu reisen – die berührendsten, spannendsten und wichtigsten Geschichten spielen sich direkt vor ihrer Nase ab. Überall dort, wo es menschelt, fühlt sie sich wohl und Themen rund um Gesellschaft, Frauen und Feminismus liegen ihr besonders am Herzen. Geboren (Schwäbische Alb, Süddeutschland) und Aufgewachsen (Wienerwald) im kleinen Dorf lebt und schreibt sie heute mit ihrer Familie in einem kleinen Häuschen am Rande der großen Stadt.

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Foto: Barbara Aichinger


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