Viele Frauen fühlen sich mit ihren Beschwerden in den Wechseljahren alleingelassen. Helfen bioidente Hormone wirklich? Und worauf sollten Frauen in der Menopause achten? Ein Überblick.
Andrea Butterweck war Mitte 40, als starke Monatsblutungen zur Belastung wurden. Ab 47 kamen depressive Verstimmungen, Herzrasen und Wortfindungsstörungen dazu. „Was stimmt nicht mit mir?“, fragte sie sich. Die Vorarlbergerin hatte von ihren Freundinnen schon einiges über die Wechseljahre gehört, von Hitzewallungen und Gewichtszunahme. Doch ihre eigenen Symptome brachte die heute 53-Jährige damit zunächst nicht in Zusammenhang. Ihr Hausarzt wollte ihr Antidepressiva verschreiben, ihre Gynäkologin wollte sie auf Alzheimer testen – mit 47.
Wechselbeschwerden? Davon werde sie verschont bleiben, war Maria Moitz (57) überzeugt. Sie achtet auf gesunde Ernährung, macht Sport, reflektiert viel. In ihren 40ern machten ihr jedoch zunehmend „eigenartige Symptome“ zu schaffen: Gelenkschmerzen, Schwindel und Energielosigkeit. Mit 50 kamen zusätzlich massive Schlafstörungen hinzu. „Ich fragte mich: Was mache ich falsch, dass mein Körper so reagiert?“
