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07-08/2026

Tipps für einen stressfreien Urlaubsstart

Tipps für einen stressfreien Urlaubsstart
Foto: shutterstock
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  • Veröffentlicht: 24.07.2026
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In der Sommerausgabe von „Welt der Frauen“ zeigt die Psychologin Natalia Ölsböck, wie man auch ohne Reise und in den eigenen vier Wänden Erholung finden kann. Hier verrät sie, wie Frauen entspannt in eine Urlaubsreise starten können.

Habe ich wirklich alles eingepackt? Muss ich noch etwas einkaufen? Sind die Badesachen verstaut? Fehlen noch Medikamente? Was, wenn unterwegs jemand krank wird? Und wo sind eigentlich die Reisepässe? Kurz vor der Abreise scheint die To-do-Liste – vor allem für viele Frauen – kein Ende zu nehmen. Zwischen Packen, Organisieren und letzten Erledigungen gerät das Wesentliche schnell aus dem Blick: die Vorfreude auf den Urlaub. Es sind Situationen, die Psychologin Natalia Ölsböck nur allzu gut kennt – und die sich ihrer Meinung nach vermeiden lassen. 

Früh genug beginnen 

Ölsböck rät, möglichst früh mit der Planung zu beginnen. Als altbewährtes Hilfsmittel empfiehlt sie Listen. Denn mit jeder Reise gewinne man an Routine und könne die dabei entstandenen und überarbeiteten Listen immer wieder verwenden. „Dann weiß ich, dass alles, was ich benötige, dort steht. Ich muss mich dann nicht mehr extra anstrengen und alles erneut durchdenken.“ 

Wie gelingt der Urlaub auf den „Dahamas“?

In der Sommerausgabe von „Welt der Frauen“ verrät Expertin Natalia Ölsböck, wie wir uns auch zu Hause erholen können. Den Beitrag finden Sie auch online – unter diesem Link.

Ölsböck empfiehlt außerdem, die bevorstehende Reise bewusst anders zu betrachten: „Streichen Sie das Wort ‚Muss‘. Es geht schließlich um etwas Schönes, nämlich Ihren Urlaub. Er sollte etwas sein, das Sie sich gönnen und auf das Sie sich freuen.“ Anstatt sich von endlosen To-dos unter Druck setzen zu lassen, rät die Psychologin, sich zu fragen: „Was möchte ich vorbereiten – und was ist wirklich notwendig?“ Ebenso wichtig ist es, die Vorfreude bewusst zu pflegen. „Holen Sie sich die schönen Bilder in den Kopf. Wenn Sie überlegen, was Sie für den Strand oder eine Wanderung einpacken, dann stellen Sie sich gleichzeitig vor, wie Sie im warmen Sand sitzen oder den Gipfel erreichen. Lassen Sie diese Bilder wirken. So holen Sie das Spielerische, die Leichtigkeit und die Freude an der Reise wieder in den Vordergrund.“ 

Was wäre, wenn …? 

Auch die häufige Angst vor dem „Was wäre, wenn…“, – etwa in Bezug auf einen Unfall, eine Erkrankung oder das Vergessen von Dingen – ist Ölsböck bekannt. „Die Welt geht nicht unter, wenn irgendetwas fehlt. Außer Sie fahren auf eine einsame Insel, dort wird man vielleicht nicht alles bekommen. Aber auf einer normalen Insel bekommt man in der Regel alles, wenn man etwas zuhause vergisst.“ In den meisten touristischen Orten sei außerdem auch die medizinische Versorgung für den Fall einer Erkrankung abgedeckt.  

„Sie sind nicht allein verantwortlich“ 

Dass Frauen im und vor dem Urlaub häufig nicht nur Mütter oder Partnerinnen, sondern auch „Reisemanagerinnen“ sind, ist Ölsböck bewusst. Sie betont: „Sie sind nicht für alles allein verantwortlich. Wenn Sie als Familie verreisen, ist es in Bezug auf die oft genannte ‚Mental Load‘ entscheidend, Aufgaben an den Partner oder die Partnerin abzugeben.

Man muss nicht alles selbst erledigen. Die Reiseunterlagen oder andere Punkte kann auch der andere Partner übernehmen. Dies muss der anderen Person dann aber auch gänzlich überlassen werden.“ Ölsböck rät zu mehr Gelassenheit: „Die Welt geht auch nicht unter, wenn es nicht perfekt ist. Wichtig ist, sich vor Augen zu halten: Wenn ich nie etwas abgebe, muss ich immer alles alleine machen. Es ist wichtig, Dinge auch loslassen zu können und es den anderen – auch den Kindern ab einem gewissen Alter – zuzumuten. Passt etwas nicht, lernen wir daraus. Und diese Lerneffekte sind essenziell. Mir fällt auf, dass man heute versucht, den Kindern alles zu ermöglichen, vorzubereiten und fertig zu servieren. Am Anfang kann man mithelfen und zum Beispiel eine bestehende Liste anbieten. Aber es ist auch wichtig, den anderen etwas zuzutrauen.“ 

Foto: Martin Toeltsch

Zur Person

Natalia Ölsböck ist als langjährige Psychologin, Trainerin und Speakerin tätig. Mehr Infos: oelsboeck.at

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