Die jüdische Widerstandskämpferin Mala Zimetbaum rettete das Leben von KZ-Mitgefangenen und erlebte unter schlimmsten Bedingungen die große Liebe.
Mala Zimetbaum (1918–1944) stammte ursprünglich aus Polen. Mit ihren Eltern und den vier Geschwistern zog sie 1928 nach Antwerpen, wo sie zum Familienunterhalt beitragen musste und in einem Modehaus lernte. Privat engagierte sie sich in einer zionistischen Jugendbewegung, ging ins Theater, besuchte gerne Konzerte. „Eine intelligente, mutige und wissbegierige junge Frau“, erzählt Johannes Neuhauser. Der Familientherapeut, Autor und Regisseur hat Zimetbaums Leben, das 1944 im KZ Auschwitz endete, recherchiert und mit Schauspielerin Bettina Buchholz ein Theaterprojekt für den Kulturverein Etty gestaltet. In dessen Zentrum steht nicht nur das heldenhafte Wirken der jungen Jüdin, sondern auch ihre tragische Liebesgeschichte.
