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01-02/23
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Ressourcen schonen – das Gebot der Stunde!

Ressourcen schonen – das Gebot der Stunde!
Foto: Stockphoto.com – Peoplelmages

Der globale Ressourcenverbrauch hat sich in den letzten 30 Jahren nahezu verdoppelt. Der Stil „Produzieren – gebrauchen – entsorgen“ hat weitreichende Folgen für die Umwelt.

Wichtig im Sinne der Nachhaltigkeit ist, bereits beim Neukauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit zu achten. Kaufentscheidungen überdenken, Abfall vermeiden und zukunftsfähig konsumieren – so muss die Devise lauten.

Tag für Tag kaufen wir unzählige Produkte, deren Herstellung Rohstoffe und Ressourcen, wie Energie und Wasser, verbraucht. Oft machen wir uns über alltägliche Anschaffungen kaum Gedanken – dabei bedeutet Konsum immer Ressourceneinsatz für Produktion, Verpackung, Transport, Nutzung und Entsorgung.

Es haben sich dazu aber auch Gegenbewegungen gebildet – Sharing-Economy, Vintage und Secondhand, leihen oder teilen statt besitzen. Gemeinsame Nutzung von Dingen, Weitergabe von Gegenständen und Kleidung, aber auch der Kauf von Gebrauchtwaren über verschiedene Internetplattformen, bei Flohmärkten oder Online-Tauschbörsen sind zeitgemäß und keinesfalls peinlich. Es gibt immer häufiger Kleidertauschpartys, also die Möglichkeit sich mit neuen Kleidungsstücken einzudecken, während man Aussortiertes weitergibt.

Foto: R.Burger

Lifehacks – oder Wissen der Großelterngeneration neu entdeckt

Gemeinsame Nutzung liegt ebenfalls im Trend – man denke nur an Carsharing. Aber auch Leihbibliotheken werden mehr, hier kann man für kleines Geld Dinge einfach ausborgen. Auch Repair-Cafès sorgen für weniger Müll – hier helfen Fachleute bei der Reparatur von Produkten. Mit dem Reparaturbonus, einer Bundesförderung, kann man sich über einen Zuschuss bei typischen im Haushalt verwendeten Elektro- und Elektronikgeräten freuen. Bei Handys und Laptops, kann man im Sinne der Nachhaltigkeit beim Kauf beispielsweise auf Refurbished-Geräte zurückgreifen – diese gebrauchten Geräte sind von Profis aufbereitet und werden mit Gewährleistung verkauft.

Foto: R.Burger

Do it yourself (DIY) und ein nachhaltiger Lebensstil sind keine Erfindungen der heutigen Zeit, sondern waren für frühere Generationen unumgänglich. Heute nennt man die Tricks unserer Omas und Opas „Lifehacks“ – kleinere Tipps und Tricks, die uns das Leben erleichtern und in vielen Fällen Müll vermeiden, Ressourcen schonen und Dinge wieder verwendbar machen. Auf der Webseite wir-leben-nachhaltig.at gibt es eine Sammlung praktischer und nachhaltiger Lifehacks: Hier erfahren Sie unter anderem wozu Kaffeesatz, Zitrusfrucht- und Kartoffelschalen verwendet werden können, wie man Microgreens auf der Fensterbank zieht und wie man Ausgedientem neues Leben einhauchen kann … Schauen Sie vorbei!