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Ressourcen schonen – das Gebot der Stunde!

Ressourcen schonen – das Gebot der Stunde!
Foto: Stockphoto.com – Peoplelmages

Der globale Ressourcenverbrauch hat sich in den letzten 30 Jahren nahezu verdoppelt. Der Stil „Produzieren – gebrauchen – entsorgen“ hat weitreichende Folgen für die Umwelt.

Wichtig im Sinne der Nachhaltigkeit ist bereits beim Neukauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit zu achten. Kaufentscheidungen überdenken, Abfall vermeiden und zukunftsfähig konsumieren – so muss die Devise lauten.

Tag für Tag kaufen wir unzählige Produkte, deren Herstellung Rohstoffe und Ressourcen, wie Energie und Wasser, verbraucht. Oft machen wir uns über alltägliche Anschaffungen kaum Gedanken – dabei bedeutet Konsum immer Ressourceneinsatz für Produktion, Verpackung, Transport, Nutzung und Entsorgung.

Es haben sich dazu aber auch Gegenbewegungen gebildet – Sharing-Economy, Vintage und Second Hand, Leihen oder teilen statt besitzen. Gemeinsame Nutzung von Dingen, Weitergabe von Gegenständen und Kleidung – aber auch der Kauf von Gebrauchtwaren über versch. Internet-Plattformen, bei Flohmärkten oder Online-Tauschbörsen sind zeitgemäß und keinesfalls peinlich. Es gibt immer häufiger Kleidertauschpartys, also die Möglichkeit sich mit neuen Kleidungsstücken einzudecken, während man Aussortiertes weitergibt.

Foto: R.Burger

Lifehacks – oder Wissen der Großeltern-Generation neu entdeckt

Gemeinsame Nutzung liegt ebenfalls im Trend – man denke nur an Carsharing. Aber auch Leihbibliotheken werden mehr, hier kann man für kleines Geld Dinge einfach ausborgen. Auch Repair-Cafès sorgen für weniger Müll – hier helfen Fachleute bei der Reparatur von Produkten. Mit dem Reparaturbonus (einer Bundesförderung) kann man sich über einen Zuschuss bei typischen im Haushalt verwendeten Elektro- und Elektronikgeräten freuen. Bei Handys und Laptops, kann man im Sinne der Nachhaltigkeit beim Kauf beispielsweise auf Refurbished-Geräte zurückgreifen – diese gebrauchten Geräte sind von Profis aufbereitet und werden mit Gewährleistung verkauft.

Foto: R.Burger

Do it yourself (DIY) und ein nachhaltiger Lebensstil sind keine Erfindungen der heutigen Zeit – sondern waren für frühere Generationen unumgänglich. Heute nennt man die Tricks unserer Omas und Opas „Lifehacks“ – kleinere Tipps und Tricks, die uns das Leben erleichtern – und in vielen Fällen Müll vermeiden, Ressourcen schonen und Dinge wieder verwendbar machen. Auf der Webseite www.wir-leben-nachhaltig.at gibt es eine Sammlung praktischer und nachhaltiger Lifehacks: Hier erfahren Sie u. a. wozu Kaffeesatz, Zitrusfrucht- und Kartoffelschalen verwendet werden können, wie man Microgreens auf der Fensterbank zieht und wie man Ausgedientem neues Leben einhauchen kann … Schauen Sie vorbei!