Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören entgegen dem aktuellen Trend nicht nur Proteine. Diätologin Barbara Stögmüller erläutert, wie ein Tagesplan mit drei Hauptmahlzeiten und einem Snack gestaltet werden kann.
Zum Frühstück empfiehlt die Expertin etwa ein Müsli aus Haferflocken und Natur- oder Sojajoghurt, garniert mit Beeren, Walnüssen und Weizenkeimen.
Zu Mittag kann beispielsweise ein Kürbis-Kichererbsen-Curry auf dem Speiseplan stehen. Die proteinreiche Hülsenfrucht lässt sich gut mit Quinoa und einem Salat kombinieren. Als Dessert eignet sich selbstgemachter Pudding mit Kakaopulver als zusätzliche Eiweißquelle.
Einen Tipp hat Stögmüller insbesondere für Frauen im höheren Alter: Durch die veränderte Geschmackssensibilität nimmt die Vorliebe für Süßes häufig zu, während der Appetit auf pikante Speisen abnimmt. Um dennoch ausreichend Eiweiß aufzunehmen, bieten sich beispielsweise Topfenauflauf oder Topfenpalatschinken an.
Als Nachmittagssnack empfiehlt sie zum Beispiel einen selbstgemachten Buttermilchdrink oder bei stärkerem Hunger bissfestes Obst mit Nüssen und einem Topfen-Topping.
Am Abend könnte ein Kräuteromelett mit heimischer Räucherforelle oder Fetakäse gefüllt serviert werden, dazu Gemüse nach Belieben, zum Beispiel gebratene Pilze, sowie Vollkornbrot auf dem Teller liegen.
Anmerkung der Redaktion: Die genannten Speisen und Mahlzeiten sind als beispielhafte Vorschläge für eine ausgewogene Ernährung zu verstehen. Sie stellen keine allgemein gültige Ernährungsempfehlung dar, da der individuelle Nährstoffbedarf und die persönlichen Ernährungsbedürfnisse von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.
Zur Person
Barbara Stögmüller arbeitet als Diätologin in freier Praxis. Sie berät Patient:innen zu den Schwerpunktbereichen Essstörungen, Reizdarm und Frauengesundheit in Einzel-, Paar- und Familiensettings. Weitere Informationen gibt es online unter praxisamhof.at.
