Marianne Jungmaier stellte „Welt der Frauen“ exklusiv einen unveröffentlichten Text zur Verfügung. Was das Schreiben für sie bedeutet, erklärt sie im Kurzinterview.
Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Vom Film und über den Journalismus: Ich wollte ursprünglich Regisseurin werden, und bin über Umwege, u.a. ein Journalismus-Studium, zum literarischen Schreiben gekommen. Jetzt weiß ich: es ist der schöne Beruf der Welt für mich.
Was bedeutet Ihnen das Schreiben?
Mich der Welt verständlich zu machen, die Welt zu verstehen versuchen, in Austausch und Kontakt zu treten.
Worum geht es in Ihren Werken?
Das kommt auf das Projekt an. Je nachdem, welches Thema ich bearbeiten will, schreibe ich Lyrik, kürzere essayhafte oder längere Prosa, oder experimentelles. Häufig beschäftigen mich Beziehungen zwischen Menschen oder auch zu Nichtmenschlichen, wie Bäumen, in meinem letzten Gedichtband „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“.
Was möchten Sie mit Ihren Werken erreichen?
Insgeheim wünsche ich mir, dass ich Menschen inspiriere, ihre Perspektive erweitern kann, ihnen vielleicht Dinge zeigen, die sie so noch nicht betrachtet haben, und im besten Fall, mehr Offenheit erreichen.
Text von Marianne Jungmaier
Marianne Jungmaier stellte „Welt der Frauen“ exklusiv einen Auszug aus ihrem Text „Teflon“ zur Verfügung – zu lesen unter diesem Link.
