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Hausgemachtes Glück

„Wo Kuchen ist, da ist auch Hoffnung.“ Ein schönes Zitat, das mir jetzt sehr gut in den Kram passt.

Gerade macht sich eine große Sehnsucht nach dem „normalen“ Leben breit. Nicht nur bei mir, wie mir scheint. Was macht Frau also in einer Situation, der sie sich hilflos ausgeliefert fühlt? Sie bäckt einen Kuchen. Das hilft auf jeden Fall, zumindest mir und zumindest für den Tag. Jeder von uns kennt die positive Wirkung eines selbstgebackenen Kuchens: Sein Duft weckt schöne Kindheitserinnerungen, das Gefühl von heiler Welt, Geborgenheit, Trost und Zuversicht steigt auf. Das ist keine Einbildung, selbst Psychologen sehen in der kreativen Tätigkeit des Backens einen sinnvollen Weg, den Kopf frei zu bekommen und zu entspannen. Jetzt wundert mich nicht mehr, dass immer mehr Männer Gefallen am Teigrühren finden, stressbeladene Manager am Wochenende den Backofen anwerfen um zur Ruhe zu kommen. Wenn Sie sich jetzt Sorgen um meine Figur machen, kann ich Sie beruhigen. Ich werde den Kuchen nicht alleine aufessen, denn noch glücklicher macht es, wenn man ihn mit anderen teilt. Ich werde also bei meinem Nachbarn klingeln und meine Hoffnung mit ihm teilen.

Topfen-Rhabarber-Kuchen

12 Stücke
5 Eier
150 g weiche Butter
150 g Back- oder Staubzucker
1 Prise Salz
200 g Topfen (20% Fett), abgetropft
3 EL Obers
200 g universal Mehl
2 TL Weinstein-Backpulver

Belag:
700 g Rhabarber
1 Pkg. Vanillezucker

Rhabarber in 5 cm lange Stücke schneiden, mit dem Vanillezucker vermischen und kurz ziehen lassen.
Eier trennen. Eiklar cremig anschlagen, dann mit der Hälfte des Zuckers zu steifem Schnee schlagen. Butter mit restlichem Zucker, Dotter und Salz cremig rühren. Obers und Topfen einrühren.
Mehl mit Backpulver vermischen, abwechselnd mit dem Schnee unterheben.
Masse auf ein Blech streichen, mit den Rhabarberstücken belegen. Im vorgeheizten Rohr bei 180 °C 40–45 Minuten backen.

Tipp: Mit Erdbeersauce oder Erdbeereis servieren.

Barbara Haiden

Barbara Haiden

kocht gerne mit Gemüse und fragt sich
beim Blick in den Vorratsschrank:
Wer soll das alles essen?

Foto: Alexandra Grill

Foto:

„Welt der Frauen kocht“

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