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„Girls & Gods“: Wenn Feminismus auf Religion trifft

„Girls & Gods“: Wenn Feminismus auf Religion trifft
Foto: © Golden Girls Film
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  • Veröffentlicht: 20.09.2025
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Die radikale Feministin Inna Shevchenko (Femen) unternimmt eine bahnbrechende Reise in den uralten Konflikt zwischen Religion und Frauen, den sie im Film „Girls & Gods“ dokumentiert.

Inna Shevchenko, Mitbegründerin der feministischen Protestbewegung FEMEN, ist durch provokante Protestaktionen im öffentlichen Raum bekannt. In „Girls & Gods“ sucht sie aber den Dialog  – mit Frauen, die innerhalb religiöser Traditionen für Gleichberechtigung kämpfen und für Reformen einsetzen.

Ob Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen oder Aktivistinnen: Sie alle eint die Überzeugung, dass kein Gott Frauen ihre Rechte nehmen oder sie Männern unterordnen darf. Gemeinsam setzen sie sich mit der Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen auseinander und fragen, ob Religionen die Gleichberechtigung der Geschlechter akzeptieren können.

Foto: © Golden Girls Film

Können Feminismus und Religion nebeneinander bestehen?

Der Film „Girls & Gods“, unter der Regie von Arash T. Riahi und Verena Soltiz, zeigt eindrucksvoll, wie tief die Kluft zwischen patriarchalen Glaubensstrukturen und dem Streben nach Gleichberechtigung verläuft – eröffnet aber auch neue Perspektiven auf mögliche Annäherungen.

Mit starken Bildern und offenen Gesprächen begibt sich Inna Shevchenko in der Dokumentation auf eine hoffnungsvolle Reise, Symbole des Glaubens in kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation zu verwandeln. Das Ergebnis ist ein zugänglicher und zugleich provokativer Dokumentarfilm, der ab 10. Oktober in den österreichischen Kinos zu sehen ist.

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