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13. April: Stress, lass nach!

Fastenbegleiterin und „Welt der Frauen“-Redakteurin Renate Stockinger begleitet Sie von Aschermittwoch bis Karsamstag durch die Fastenzeit. Ihr Impuls für Tag 43.

Unser Alltag ist schnell und laut geworden. Im Beruf, im Privatleben, für Familie und FreundInnen wollen wir unser Bestes geben. Doch wie bei einem Computer oder auch unserem Smartphone gilt: Wenn zu viele Fenster gleichzeitig offen sind, bremst das die Leistungsfähigkeit und macht anfällig für Fehler.

Zudem ist Stress einer der Gründe, warum wir zu oft und zu viel essen. Wir werden unachtsam, schlingen schnell etwas nebenbei hinunter oder haben das Bedürfnis, uns mit Essen für einen harten Tag zu belohnen. Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber ich habe in solchen Situationen immer das Verlangen nach Kohlenhydraten – Nudeln, Brot, Zucker und ähnlichen Lebensmitteln, die schnell Energie liefern.

Dem Stress den Kampf ansagen

Abgesehen davon hat Stress weitere negative Auswirkungen auf den Körper. Wollen wir längerfristig gut für uns sorgen, ist es also sinnvoll, den Stresslevel zu senken. Das heißt natürlich nicht, dass wir gleich unseren Job an den Nagel hängen müssen – aber wir können etwa mit Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen, mit Meditation, Yoga, Bewegung in der Natur einen Ausgleich schaffen.

Auch, indem wir auf guten Schlaf achten. In dieser Ruhephase kann unser Körper regenerieren. Damit wir ihm diese Möglichkeit geben, sollte das Abendessen früh eingenommen werden (möglichst nicht nach 18 Uhr) und nicht zu üppig ausfallen, optimalerweise wird auch die Zeit vor dem Fernsehgerät oder mit dem Handy abends reduziert und auf Alkohol verzichtet. Das Durchbrechen abendlicher Gewohnheiten kann auch helfen, ungünstige Essensgewohnheiten wie das Knabbern von Chips oder Schokolade vor dem Fernseher abzulegen.

Renate Stockinger FastenbegleitungIn diesem Sinne: Praktizieren wir heute doch einmal eine der Übungen der vergangenen Wochen zur Entspannung oder zur Achtsamkeit – ich werde meine Lieblingsübung nehmen, die Körperreise.

Vielleicht hilft es uns auch, das Notizbuch zur Hand zu nehmen, etwas in den darin vielleicht festgehaltenen Gedanken der vergangenen Wochen zu lesen oder einfach jetzt niederzuschreiben, wie unsere Bilanz aussieht oder was uns gerade durch den Kopf geht. Oder setzen wir uns einfach nur hin und achten auf unseren Atem.

Tun wir uns etwas Gutes, fahren wir unser System etwas herunter. Das erfrischt Körper, Geist und Seele.

Ihre Renate Stockinger

 

 

 

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