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4. März: Bewegung nach Maß

Fastenbegleiterin und „Welt der Frauen“-Redakteurin Renate Stockinger begleitet Sie von Aschermittwoch bis Karsamstag durch die Fastenzeit. Ihr Impuls für Tag 3.

Bis auf wenige Menschen gilt für einen Großteil von uns im Alltag: Wir bewegen uns zu wenig. Wir sitzen auf dem Weg zur Arbeit im Auto oder im öffentlichen Verkehrsmittel, wir sitzen im Büro, und abends oft auch noch auf der Couch. Dieses viele Sitzen wird mittlerweile als das neue Rauchen bezeichnet. Es schadet uns. Sowohl unserem Körper als auch unserem Geist. Tatsächlich leidet auch unser Gehirn, wenn wir uns zu wenig bewegen.

Zwei- bis viermal pro Woche sollten wir eine Bewegungseinheit in der Natur absolvieren, rät der Allgemeinmediziner und ayurvedisch medizinische Spezialist Ashish Bhalla. „Dabei ist es wichtig, auf die körperliche Verfassung zu achten. Bei schwachen, untrainierten oder kranken Personen ist schon ein langsamer Spaziergang in der Natur ausreichend. Neben dem Sauerstoff helfen auch die Düfte, zum Beispiel im Wald oder auf einer Wiese, und man kann oft auch geistig loslassen.“ Trainierte Personen könnten sich natürlich körperlich mehr fordern. „Aber auch hier wäre auf das nicht getriebene, sondern das erholende Element zu achten“, so der Arzt mit Praxis in Sattledt in Oberösterreich.

Warum also nicht gleich heute damit beginnen? Wie wäre es mit einem Spaziergang, einer Walking-, einer entspannten Lauf- oder einer Yogaeinheit an der frischen Luft? Und planen wir uns doch auch für die kommende Zeit solche Einheiten ein. Wir müssen ja nicht gleich Leistungen hinlegen wie eine Spitzensportlerin, ein Spitzensportler. Aber nehmen wir uns vor, uns zumindest viermal pro Woche an der frischen Luft zu bewegen. Am besten gleich zur lieben Gewohnheit machen.

Renate Stockinger FastenbegleitungIhre Renate Stockinger