Blick
ins Heft:
Wendezeiten
03/26

Ein gutes Bauchgefühl: Wie der Darm unsere Stimmung stärkt

Ein gutes Bauchgefühl: Wie der Darm unsere Stimmung stärkt
Foto: shutterstock
  • Teile mit:
  • Veröffentlicht: 18.03.2026
  • Drucken

Gesundheit beginnt im Darm: Die Mikrobiologin Eva Maria Hoffmann-Gombotz erklärt, warum ein gesunder Darm und ein stabiles Mikrobiom entscheidend für Stimmung, innere Ruhe und mentale Stärke sind – gerade in bewegten Lebensphasen.

Ein flauer Bauch, innere Unruhe, Gereiztheit oder das Gefühl, emotional schneller aus dem Gleichgewicht zu geraten – viele Frauen kennen diese Signale. Häufig werden sie dem Stress des Alltags zugeschrieben. Doch immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Unser seelisches Wohlbefinden beginnt zu einem großen Teil im Darm.

„Der Darm ist kein stilles Organ“, sagt Dr. Eva Maria Hoffmann-Gombotz. „Er steht in ständigem Austausch mit dem Gehirn und beeinflusst, wie stabil wir uns fühlen – emotional wie mental.“ Die promovierte Mikrobiologin forschte viele Jahre an der Medizinischen Universität Graz, bevor sie sich ganz der Darmgesundheit widmete. Heute verbindet sie aktuelles Wissen über das Mikrobiom mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper und Psyche.

Der Darm – Schaltzentrale für Wohlbefinden

Mit einer Länge von rund acht Metern und einer Oberfläche von etwa 400 Quadratmetern ist der Darm eines unserer größten Organe. Er verdaut nicht nur Nahrung, sondern entscheidet permanent: Was tut mir gut? Was darf bleiben? Und was belastet mich?

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Mikrobiom – die Gesamtheit der Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln. Diese Bakterien sind weit mehr als Mitbewohner: Sie trainieren das Immunsystem, schützen die Darmschleimhaut und stehen in direkter Verbindung mit unserem Nervensystem. „Ist das Mikrobiom im Gleichgewicht, fühlen wir uns stabiler, belastbarer und oft auch emotional ausgeglichener“, erklärt Hoffmann-Gombotz.

Wenn das innere Gleichgewicht kippt

Gerät die Darmflora aus der Balance, sprechen Fachleute von einer Dysbiose. Dabei nehmen ungünstige Keime überhand, während schützende Bakterien fehlen. Die Folgen zeigen sich nicht nur körperlich, sondern häufig auch seelisch: Energielosigkeit, erhöhte Reizbarkeit, Antriebslosigkeit oder eine gedrückte Stimmung können Hinweise darauf sein, dass der Darm Unterstützung braucht.

Das Thema klingt spannend? Dann schalten Sie jetzt den kompletten Artikel frei!

Indem Sie Welt der Frauen lesen, unterstützen Sie digitalen Qualitätsjournalismus von Frauen für Frauen und alle, die sich mit unseren Themen identifizieren. Wir greifen auf, was Frau bewegt und möchten Sie mit ehrlichen Stories, starken Interviews, Deep-Dive-Dossiers und regelmäßigen Newslettern inspirieren, informieren und weiterbringen.

Ich möchte nur den Artikel lesen

  • Sie schalten diesen Artikel frei
  • Immer wieder lesen – so oft Sie wollen
um nur 0,99 €

Ich möchte Digital-Abonnent:in werden

  • Sie binden sich an uns – können aber jederzeit kündigen
  • der erste Monat ist zum Kennenlernen da – und kostet fast nichts
  • danach um 5 Euro pro Monat dranbleiben und die eigene Welt erweitern
um nur 1 € testen

Ich bin bereits Abonnent:in

  • einfach einloggen und weiterlesen.
zum Login

Post aus der Redaktion

Mit unserem Newsletter bekommen Sie regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen, persönliche Empfehlungen und das Beste aus der Redaktion direkt in Ihr Postfach.

Jetzt abonnieren