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4. Dezember: Blüten im Winter

Was uns die heilige Barbara schenkt.

Barbarazweige

Am Barbaratage holt’ ich
drei Zweiglein vom Kirschenbaum,
die setzt’ ich in eine Schale,
drei Wünsche sprach ich im Traum:

Der erste, dass einer mich werbe,
der zweite, dass er noch jung,
der dritte, dass er auch habe
des Geldes wohl genug.
Weihnachten vor der Mette
zwei Stöcklein nur blühten zur Frist: –

Ich weiß einen armen Gesellen,
den nähm’ ich, wie er ist.

Martin Greif  (1839 – 1911) war ein deutscher Dichter. Besonders geschätzt werden seine einfachen und natürlichen Verse, vor allem seine Lieder.

Mutig, klug und schön

Die mutige Barbara stammte aus der Türkei. Sie wird als kluge und schöne Frau beschrieben, die sich heimlich taufen ließ. Sie wurde sogar von ihrem eigenen Vater wegen ihres Glaubens verfolgt und wurde im Jahr 306 getötet.  Die heilige Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute. Ihr Gedenktag ist der 4. Dezember.

Die Barbarazweigerln erinnern an ihre Gefangenschaft: Die zum Tod Verurteilte benetzte einen verdörrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinkbecher. Als der Zweig aufblühte, spendete er Barbara in den letzten Tagen ihres Lebens Trost.

So blühen Die Barbarazweigerl auf

1. Die Kirschzweige am 4. Dezember in eine große Vase mit handwarmen Wasser stellen.

2. Regelmäßig nachgießen –  dabei das Wasser nicht wechseln!

3. Ab dem 24. Dezember sollten die ersten Knospen aufblühen. Sie symbolisieren das neue Leben und die Geburt Jesu.

 

Foto: Adobe Stock

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